Logik: was zur Hölle…?

Logik ist ganz einfach: Sie ist eine Wenn-dann-Verknüpfung, bei der ein stimmiges Ergebnis herauskommt. Aber nein, Schritt zurück: Es gibt da ein paar Bedingungen. Da gibt es Prämissen, von denen man ausgeht, über die man sich einig sein sollte. Diese Prämissen wiederum sollten nicht allzu dürftig sein. Wer etwa in eine Diskussion einsteigt mit „Bekannt ist ja, dass..“ muss schon die Bekanntheit seiner Voraussetzung voraussetzen (ui, Wortspiel). Und was ist schon eine derartige Voraussetzung, geschweige denn stimmig?

Auch die Überprüfung von „…ist doch logisch…“ ist recht einfach: Es gibt beobachtbare oder nachbaubare Versuche, da kann man kucken: Tut’s oder tut’s nicht. Das ist in den Naturwissenschaften noch die einfachste Übung: Hat Newton recht? Lasst einen Apfel, ein Fahrrad und eine Banane 2,34 Millionen Mal fallen – und siehe da. Klar doch, plumpst alles nach unten, funktioniert. Niemand würde widersprechen. Hat Einstein recht? Tscha, da streiten sich vor allem die Nicht-Physiker und Relativitätsgegner trefflich drum. Wobei. Trefflich ist der falsche Ausdruck: Weil diese bestimmte Gruppe die Relativitätstheorie nicht versteht, lehnt sie sie ab. Modell: WENN „Ich verstehe die RT nicht“ (Prämisse) – DANN kann sie nicht richtig sein (Bedingung) – ALSO „ist die RT falsch“ (Ergebnis).

Es geht bei Logik aber nicht ums Rechthaben. Es geht darum, ob aufgrund der Prämisse A und der Bedingung B ein Ergebnis C herauskommt. Überprüfbar, zumindest in den Naturwissenschaften.

Und es geht darum, ob die „eigene“ Logik denn überhaupt der Logik standhält. Meist nicht. Ich gehe jetzt total logisch in meinen Kurzurlaub ….

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