Reichsdozententage (IV): Hat keinen Hau weg

Ein sehr schwierig zu bewertender Dozent ist Ubbo Enninga, der an der königlichen Akademie bildende Künste lehren wird. Schwierig deshalb, weil ich ihn – ganz ohne Ironie – für den einzig ernst zu nehmenden Menschen in dieser Pfosten-Riege halte, der wirklich etwas kann. Immerhin: Der renommierte Bildhauer ist auch Geistheiler und Astrologe, womit er aber nicht hausieren geht und es nur nebenbei auf seiner Website erwähnt. Gibt ein paar Facepalm-Bonuspunkte.

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Reichsdozententage (III): Mädchen sein allein ist keine Tugend

Die „Dozentin für gesunde Lebensweise, körperliche Fitness und Medium“, Annett Ullmann, wird die Studenten der königlichen Weisheits-Akademie zu Selbstbewusstsein und gutem Aussehen verhelfen und stellt eine Verbindung zur guten Geisterwelt Gottes her. Ihre Qualifikation ist unter anderem ein zweiter Platz beim Kreis-, Kinder- und Jugendsportfest 1998.

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Reichsdozententage (II): Akademie-Welpe und Wunderkind

Gerade einmal 18 Jahre alt ist Richard Kandlin, Dozent für das „Schetinin-Schulkonzept und Pionier neuer Bildungskonzepte“ an der Weisheits-Akademie. Ein wahrer Wunderknabe, der schon viel Großen vollbracht hat. Leider findet man dazu nicht eine einzige seriöse Quelle.

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Reichsdozententage (I): Eine weise Akademie entfaltet sich

Im Königreich Deutschland ist die Bildung ausgebrochen. Die „Akademie für Weisheit und Selbstentfaltung“ nahm kürzlich den Betrieb auf und wirbt um Schüler oder Studenten. Genaues weiß man nicht. Was man weiß: Es gibt schon eine Handvoll Dozenten, darunter ein waschechter Professor aus Österreich, ein promovierter Eso-Mathematiker oder eine Tittenausstellung Dozentin mit auch irgendwelchen Qualifikationen.

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