+++ Doppeleil +++ das Gottkaiserreich erklärt der BRD GmbH den Krieg +++ Eil +++

Die Scheiße quillt aus dem gottkaiserlichen Toilettenhäusschen. „Hier sieht man, wie der sich in den letzten Zügen befindende Staat um sich schlägt“, verlautbart Gottkaiser Fiduziar I. in einer olfaktorisch originellen Pressekonferenz. Freiherr Benjamin wird zum Kriegsminister ernannt.

Das Gottkaiserreich erklärt der BRD GmbH den Krieg. Man werde, so die Erklärung, nicht länger hinnehmen, dass die gottkaiserlichen Ausscheidungen wegen der zubetonierten Abwasserkanäle in den Palast zurückgespült würden. Im Übrigen rieche Gottkaiser Fiduziar I. bereits streng genug.

Die Streitkräfte der BRD GmbH werden in Alarmbereitschaft versetzt. Unteroffizier Gebhard M. wird verdonnert, um das Königreich Patrouille zu laufen. Die Ordnungsamtsmitarbeiterin Schantalle K. stellt sich resolut vor den gottkaiserlichen Schlagbaum und zückt drohend den Strafzettelkatalog. Die Lebensmittelknappheit im von der feindlichen BRD GmbH umzingelten Gottkaiserreich wird enorm. Vladimir Putin richtet die Luftbrücke Moskau-Wittenberg ein. Um den Abwehrraketen der deutschen Armee und den Strafzetteln von Schantalle K. zu entkommen, werfen russische Stratosphärenbomber aus einer Höhe von 25 Kilometern palettenweise Toastbrot ab. Es regnet Manna auf Wittenberg. Eine Palette Toastbrot schlägt nach Versagen des Bremsfallschirms durch das gottkaiserliche Oberstübchen. Da niemand zuhause war, gab es keine nennenswerten Schäden zu beklagen.

Die Kriegsbestrebungen des Gottkaisers Fiduziar I. geraten jedoch schnell ins Stocken. Kurz nach der Kriegserklärung wird der 100 Kilometer nach der Elbmündung auf Grund gelaufene Aushilfszerstörer „Hillary C.“ zwar geborgen und heim ins Reich gebracht, funktioniert allerdings nicht – irgendwo ist eine Schraube locker.

Derweil beruhigt der bescheidene Gottkaiser seine hungernden und frierenden Opfer Untertanen. Er erlässt eine Sentenz, die festlegt, dass seine Untertanen ihn lediglich mit „Heil Fiduziar I., Gottkaiser von seines eigenen Gnaden“ anreden müssen. Während die Kaiserin – Ehre wem Ehre gebührt – auf die Aufzählung ihres vollständigen Titels besteht. Fortan müssen Martin und Manuel, die ihr den Kaviarkessel hinterhertragen, wie auch alle anderen Untertanen katzbuckeln und sie anreden mit „Heil Ihr, Gottkaiserin Annett I., Gebenedeite der Bundesjugendspiele, Inhaberin der Heiligen Urkunde zur Sales- und Servicefachkraft und des silbernen Seepferdchens, Ihro Abgebrochenheit der Fitnessfachwirtin, Ernährungsberaterin von Bioleks Gnaden, Heil Ihr!“

Gottkaiser, ehemals Zar-Kaiser und Prinzregent zu Kryon, formerly known as Kaiser und Zar, Sohn des Horst und der Erika, formely known as König, Fiduziar I., wird – trotz des nicht vorangehenden Ausbruchversuchs aus dem Wittenberger Kessel (Südfront Kastanienweg) – in einer spontanen, feierlichen und über alle Maßen ergreifenden Zeremonie zum Meister von dem Universum gekrönt. Der des Englisch mächtige Krankenhausbewohner, der anmerkt, hier eine ganz schlechte Übersetzung gewählt zu haben, wird für den Folgetag zum Meister von dem Universum, Fiduziar I., einbestellt. Außerdem erklärt der Meister von dem Universum, Fiduziar I., gönnerhaft, dass sich in den nächsten Tagen Großes tun werde.

+++ Doppeleil +++ das aargks bleibt dran und berichtet exklusiv +++ Eileileil +++ schwere Unruhen im Reich vom Meister von dem Universum +++ Eil +++

 

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