Wahl 2017: Schwurbelcheck „Die Humanisten“ und „Die Linke“

Nach den größtenteils einschläfernden „Für alles so lang es keinem weht tut“-Programmen der Konservativen und der Mitte kommen zu Beginn des Linken-Schwurbelchecks gleich mal zwei Parteien mit echten Positionen.

32.) Die Humanisten

Politisches Spektrum

Links-liberal mit ungewöhnlich starker Positionierung gegen Esos, für evidenzbasierte Medizin und gegen religiöse Einmischung ins Privatleben.

Schwurbel-Highlights

„Wir setzen uns für die Einführung eines universellen Grundeinkommens ein.“ Okay. Wie? „Die Einführung muss, basierend auf einem zu erarbeitenden und tragfähigen Konzept […] erfolgen […]“ Oh Mann.

Fazit
Prädikat: „naives Geschwurbel“

S-o-Meter-naiv

 

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33.) Die Linke

Politisches Spektrum

Zur Überraschung aller: links.

Schwurbel-Highlights

„Wir werden jährlich über 120 Milliarden Euro in die öffentliche Daseinsvorsorge* und Infrastruktur investieren. Durch höhere Einnahmen aus Steuern und Sozialbeiträgen können diese Ausgaben mindestens zur Hälfte refinanziert werden.“ Toitoitoi. Das macht 40 Prozent des Bundeshaushaltes und würde dem Etat des Sozialministeriums gleichgestellt.

(*wie Gesundheitsversorgung, Wohnungen, Bildung, Jugendhilfe, Kultur, Energie- und Wasserversorgung, öffentlicher Personennahverkehr, Fernverkehr, Kommunikationsinfrastruktur und Abfallentsorgung)

Fazit
Trotz des finanzpolitischen Stunts. Prädikat: „kein Geschwurbel.“

S-o-Meter-kein

 

 

 

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