DRadio: Angst essen Journalismus auf

Mit einem herrlich unreflektierten Beitrag beglückte Deutschlandradio Kultur seine Hörer Ende Februar: Über etwas, das es nicht gibt. Weitere Gefahren, die nicht existieren. Von Einem, der sie trotzdem findet. Mit einem Gerät, das knattert. Es geht um so genannten Elektrosmog, die „Unsichtbare Belastung“, wie der Beitrag Angst machend titelt. Als kleinen aargks-Beitragsservice gibt’s hier ein paar Recherchetipps und wie man mit W-Fragen auch Radio machen könnte. [Update: inkl. DRadio-Stellungnahme]

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Reichsbürgerinnenverfassungseigentor

Die Reichsbürger sind um eine Verfassung reicher. Reichssusanne spricht Licht, ist schwer esoterisch unterwegs und springt auch sonst auf jeden Verschwörungszug auf. Jedenfalls folgert sie, dass die einzig wahre Verfassung die der Paulskirche sei. Nebst entsprechender Gebietsabsteckung. Liebe Susanne: Dann wird’s aber arg eng im Reich. Weiterlesen

Dreieinhalb Stunden Realität

Der Skeptiker an sich schreckt ja vor nichts zurück und pfeift sich gerne mal auf der Youtube-Uni stundenlange Vorträge von Cranks, Reichsdeppen oder Schähmtrail-Jüngern rein. Kann für masochistisch Veranlagte durchaus unterhaltsam sein. Hier gibt’s eine geballte Ladung Realität von der SkepKon 2014. Tut gut.

11er des Monats: Schwurbelei, nicht nur an Weihnachten

Der heutige 11er verwandelt schusssicher Gegenargumente (ohweh, WM-Metaphern, sorry) zu Phrasen von Esos und sonstigen Verschwörungsanhängern. Was das im Hochsommer mit Weihnachten zu tun hat? Selbst lesen:

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Wünschelruten und das journalistische Totalversagen des SR

Ich will meine GEZ-Gebühren zurück. Am 4.4. stellte der Saarländische Rundfunk unter Beweis, dass er mit Journalismus rein gar nichts am Hut hat: Die Sendung „Wir im Saarland – Unterwegs mit der Wünschelrute“ jubelte 30 Minuten lang über die Stöckchenschwenker. Ohne eine einzige kritische Frage.

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Formel 1: Ich kann auch unlogisch

Hatte ich nicht vor drei Tagen versprochen, „morgen“ was zu schreiben über die aargkssche Unlogik? Nunja, hier ist ein wenig Land unter, dafür oute ich mich heute mit (sicher nicht meiner einzigen) totalen Unlogik. Tusch: Ich liebe die Formel 1! Die Winterpause ist für mich ein Graus, ich fiebere jedem Saisonstart entgegen, recherchiere sämtliche Details der Regeländerungen, verfolge die (wenig aussagekräftigen) Testfahrten im Frühjahr und kann es nicht erwarten, bis endlich im ersten Rennen in Australien die Motoren wieder brüllen. So. Da habt Ihr, liebe Leute, eine meiner vollkommen schwachsinnigen, absolut irrationalen, vernunftresistenten, nicht begründbaren und bar jeder Logik stattfindenden Leidenschaften.

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