Und im Übrigen

Geschätzte Höbbaden©, Rutenwedler, Reichsdeppen, Wasserbeleber, Göttinnenanbeter, Aldebaran-Funker, Chemtrailser, ich muss Euch mal eine Frage ins Gesicht brüllen: WOLLT IHR MICH VERARSCHEN? Nein, zwei: GLAUBT IHR EIGENTLICH, DASS ICH KOMPLETT BESCHEUERT BIN?

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DRadio: hartnäckige Rechercheverweigerung

Mit einem sensationell einseitigem Beitrag über Elektrosensibilität kommt das Deutschlandradio schon wieder mit Pseudowissenschaft und Panikmache daher. Autorin Tina Hüttl rennt los mit falschen Prämissen, verdrischt Stohmänner und interviewt Gaga-Entstörer. Den Schaden haben elektrosensible Menschen. Weiterlesen

DRadio: Angst essen Journalismus auf

Mit einem herrlich unreflektierten Beitrag beglückte Deutschlandradio Kultur seine Hörer Ende Februar: Über etwas, das es nicht gibt. Weitere Gefahren, die nicht existieren. Von Einem, der sie trotzdem findet. Mit einem Gerät, das knattert. Es geht um so genannten Elektrosmog, die „Unsichtbare Belastung“, wie der Beitrag Angst machend titelt. Als kleinen aargks-Beitragsservice gibt’s hier ein paar Recherchetipps und wie man mit W-Fragen auch Radio machen könnte. [Update: inkl. DRadio-Stellungnahme]

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Wünschelruten und das journalistische Totalversagen des SR

Ich will meine GEZ-Gebühren zurück. Am 4.4. stellte der Saarländische Rundfunk unter Beweis, dass er mit Journalismus rein gar nichts am Hut hat: Die Sendung „Wir im Saarland – Unterwegs mit der Wünschelrute“ jubelte 30 Minuten lang über die Stöckchenschwenker. Ohne eine einzige kritische Frage.

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Medien und Stöckchenschwenker zum Dritten

Und weil’s so schön war mit der Zeit und mit dem Südkurier: Hier noch ein knapp vier Wochen alter Artikel, in dem auch die Augsburger Allgemeine ihre Inkompetenz in Sachen Recherche, Hintergrundwissen und journalistischem Handwerk eindrucksvoll beweist. Und schon wieder eine Ferienprogramm, diesmal in einem bayrischen Kleinkaff. Liebe „Journalisten“ und „Redakteure“, seriöses Blattmachen geht anders.

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Noch mehr Wünschelwichte in den Medien

Ist es das Sommerloch? Oder der ganz alltägliche Eso-Wahn? Ich weiß es nicht. Aber nachdem die Zeit vorgestern gewünschelrutet hat, ließ sich gestern der Südkurier nicht lumpen und zieht nach. Ich frage mich nur, was dämlicher ist: Der unreflektierte Artikel – oder dass die Gemeinde Sauldorf in ihrem Ferienprogramm für Kinder einen Wünschelruten-Workshop anbietet, in dem ein hauptberuflicher Stöckchenschwenker Minderjährige verarscht. Ich fass es nicht.