Post an Akif: Ey, rechtsversifftes Jammerläppchen

[Warnung: Schreibexperiment mit extrem unappetitlichen Formulierungen]

Akif, Du braunverseuchter Nazi, ich versuche mal, mit Deiner Wortwahl auf Dein kopftuchmädchenartiges Gewinsel zu antworten, auf dass Dein verschissenes Fascho-Hirn begreift, wer hier der Hetzer ist. Und glaub mir eins, Du stinkende Medienmüllhalde, in diesem Duktus (schlag’s selbst nach) zu schreiben, kotzt mich noch mehr an als Dein xenophober (schlag’s selbst nach) und homophober (schlag’s selbst nach) und menschenverachtender Publikationsdreck, den Du in Deine Bücher und auf Deinem Blog auswürgst.

[Bäh is mir schlecht. Von meinem eigenen Geschreibsel. Nach zwei Sätzen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das durchhalte.]

Du, winziger Akif, erbrichst also ernsthaft in Deinem Ekelblog „Der kleine Akif“ – meinst Du damit eigentlich Deinen weichen Schwanz oder Dein degeneriertes (schlag’s selbst nach) Hirn? Wahrscheinlich beides – „Jetzt ist langsam Schluss mit der Hetze gegen mich!“ und jammerst wie eine Schwuchtel mit Rosettenbrand von „Hexen- und Menschenjagd“ gegen Dich.

[Ächz, Pause. Das ist ein echt übles Schreibexperiment.]

Ach was? Hast Du notgeile Öffentlichkeitshure nicht angekündigt, dass Deine Wutrede neue Maßstäbe setzen wird? Hast Du verstandsgefickter Semimuselman wirklich geglaubt, dass Deine gedruckte und gesprochene Logorrhoe (schlag’s selbst nach) mit Beifall aufgenommen wird, wo selbst die echten biodeutschen Gauführer Dich wie einen heißen Dönerspieß keine 24 Stunden später fallen lassen?

[So zu schreiben ist mir schier unmöglich, welche Menschenverachtung steckt hinter jemandem, der tagtäglich so drauf ist?]

Und jetzt hast Du Nazi-Möse Dir ins Röckchen geschissen und gehst zum Gegenangriff über und plärrst schrill wie eine unterfickte Tunte im Darkroom: „Allerdings werdet ihr für euer schäbiges Tun alle bezahlen“. Heul doch, Du Fascho-Liebchen! Ach, tust Du Jungmädchenmöchtegernficker ja schon!

[Ok, ich breche das Experiment an dieser Stelle ab. Ich kann sowas nicht weiterschreiben. Eine Anmerkung noch: In seinem Blogeintrag, um den es hier geht, schreibt Pirinçci, Zitat: „Vor allem jedoch hört auf, weiter gegen mich zu hetzen. Ihr bringt ein Menschenleben in Gefahr.“ Ich kann mir sogar vorstellen, dass Pirinçci Morddrohungen erhält. Eine solche Gegenreaktion auf dessen Rede und Bücher ist falsch. Gewalt ist falsch. Die einzige zivilisierte Reaktion kann sein, sich mit seinem (und dergleichem) rechten Gedankengut auseinanderzusetzen und es immer und immer wieder laut anzuprangern, es als das zu bezeichnen, was es ist: Voraufklärerisches, mittelalterliches und antihumanistisches Verhalten, das in einer modernen, offenen und pluralen Gesellschaft keinen Platz mehr hat. Das kann man mit vielerlei Stilmitteln tun. Verstehen wird Pirinçci es nicht, er verfügt weder über Empathie noch Intellekt, Hetze von Kritik zu unterschieden.

Aber vielleicht schafft man es, einen einzigen Menschen, der mit diesem Gedankengut liebäugelt, zum Denken zu bewegen. Das kann man mit Statistiken tun, das kann man durchaus auch mit harten Worten tun. Und vielleicht auch mit einem Schreibexperiment wie diesem. Deshalb auch die blauen Anmerkungen, gleichsam als „betreutes Lesen“ gedacht, aber auch im Schreibprozess guttuend gewesen.]

 

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13 Kommentare zu “Post an Akif: Ey, rechtsversifftes Jammerläppchen

  1. Ich finde dieses Schreibexperiment ganz schrecklich. Ich kann nicht verstehen, dass es hier in den Kommentaren nicht mehr Kritik daran gibt, aber vielleicht scheuen sich viele, die das Aargks schätzen davor, es zu kritisieren. Ich eigentlich auch. Ich machs aber trotzdem.
    Liebes Aargks, es ehrt Dich, dass Du Dich „sehr unbehaglich fühlst“. Ich glaube, Du warst einfach so schrecklich wütend auf diesen Faschisten und angeekelt von ihm, dass Du irgendwie die Kontrolle verloren hast.

    „Unterfickte Tunte“ ist immer in jedem Zusammenhang, ob als Experiment oder ernst gemeint ein Begriff aus dem Vokabular des homophobem Sexismus. Es beleidigt jeden Homosexuellen, egal welcher Weltanschauung.
    „Nazi-Möse“ ist unsäglich abstoßend – das ist frauenfeindlich, gewaltverherrlichend, allerallerunterste Stammtisch-Chauvinisten-Schmutzfink-Sprache. Welche Intension hat ein „Experiment“, das einen solchen Begriff beinhaltet?

    Vielleicht habe ich nicht ganz kapiert, was Du mit diesem Experiment wirklich erreichen wolltest.

  2. Ich glaube eigentlich nicht, dass Aargks die Kontrolle über seine Finger verloren hat. Wäre der unappetitliche Teil blank, also ohne die blauen Einschübe veröffentlicht worden, dann könnte der Eindruck entstehen. So aber, zumindest habe ich es dergestalt aufgefasst, versucht sich Aargks an einem Treffen auf sprachlicher Augenhöhe mit angeflanschter Spiegelung von Pirinçcis Ausdrucksform. Dazu gehört die Verwendung jenes Kataloges von Verbalinjurien, welche Herr Pirinçci gerne und ausgiebig dahingehend benutzt, um alles herabzuwürdigen, was nicht seinem Verständnis von Normalität entspricht. Eben und gerade auch die kritisierten extremen Schmutzfinkerereien.
    Das Aargks ziemlich zügig unwohl dabei wird, es nicht seine Art der Sprache, und nicht seine Form der Auseinandersetzung ist, weswegen das Experiment ein vorfristiges Ende findet, wird meines Erachtens gut deutlich.
    Inwiefern eine Herabsteigen in die verbalen Untiefen eines Herrn Pirinçci jenen nicht noch aufwertet, weil man möglicherweise die Art seines Ausdrucks in den Bereich der Diskussionsfähigkeit hebt, darüber bin ich mir noch nicht ganz sicher. Auch nicht darüber, ob solch eine derbe Sprache nicht manchmal wirklich notwendig ist, damit die vollkommen Abgestumpften überhaupt noch erreicht werden. Vor ein paar Monaten hätte ich letzteren Punkt vehement verneint, einige Erfahrungen der letzten Wochen haben mir nun aufgezeigt, dass das Extreme bei manchen schon zur Norm geworden ist. Da funktioniert der Denkanstoß wirklich nur noch mit der verbalen Abrissbirne, vorgetragen im Kasernenhofton, weil alles andere als gutmenschliche Schwäche ausgelegt wird. Hinterher muss man sich dann halt den Mund mit Seife auswaschen…

  3. Ich schließe mich schnecke an – ich verstehe nicht, was dieser Text soll, und mir ist dabei auch unbehaglich.

    Die Wut auf Pirinçci kann ich mühelos nachvollziehen, der Mann hat im Rahmen seiner Pegida-Gastspiele Unsägliches abgeliefert. Es gehört auf jeden Fall kritisiert, was er sagt und wie er es sagt. Es gehört angeprangert, zu welchen schlimmen gesellschaftlichen Entwicklungen er damit beiträgt. Es gehört außerdem aufgezeigt, von wem er sich da ins Bett hat holen lassen (oder in wessen Bett er da nur zu willig gesprungen ist). All das gibt genug her, dass man ihn nicht unter der Gürtellinie angehen muss.

    Der Gedanke, so einem Hetzer mal ein bisschen seiner eigenen Medizin zu kosten zu geben, liegt natürlich nahe. Wer austeilt sollte auch einstecken können. Und sosehr sein Blogeintrag nach mimimi, warum sind die nur alle so böse zu mir klingt und man mit Verweis auf Splitter und Balken im Auge, Glashaus und Steine sowie die eigene Nase kontern und es im Anschluss so richtig krachen lassen möchte, so unpassend ist das in Wirklichkeit.

    Ich will hier nicht Pirinçcis Hetzerei entschuldigen oder kleinreden, und wenn er sich bei seiner Zündelei die Finger verbrannt hat, habe ich nur sehr wenig Mitgefühl mit ihm. Trotzdem ist Gegenhetze nicht angemessen.

    Vor kurzem hat erzählmirnix einen Artikel darüber geschrieben, wie es ihr mit dem Shitstorm gegangen ist, den jemand gegen sie losgetreten hatte: Der Shit am Storm. Darin geht sie auch auf die Problematik von Retour-Shitstorms ein:

    Bitte hört auf, die Tugendfurien und sonstigen Beteiligten jetzt im Pulk zu stressen. Hört auf, alte Skandale auszugraben oder in der Gruppe über sie zu lästern. Ihr wisst nicht, wen ihr da wie stark trefft und wie es den Leuten tatsächlich zuhause hinter ihrem Bildschirm geht. Ich bin dankbar, dass ihr da seid, und dankbar, dass ihr Stellung bezogen habt gegen die heftigen Anschuldigungen (Edit: Und nochmal zur Klarstellung, dieses Gegenhalten gegen den Shitstorm hat mir enorm geholfen und war sehr wichtig!) , aber wenn es jetzt in die andere Richtung schlägt, dass plötzlich genausoviele Leute auf einzelne Shitstormerinnen einstürmen ist das keine Notwehr mehr, dann ist es Mobbing. Jeder hält sich für “den Guten”, denn keiner geht hin und sagt “Heute bin ich mal ein riesen Arschloch und zerstöre jemandes Leben auf Twitter”, es gibt immer Gründe. Aber keiner davon ist wirklich gut, um zu mobben.

    Auch wenn sich das nicht eins zu eins auf die Causa Pirinçci übertragen lässt, ist der Grundgedanke doch richtig: Ihr wisst nicht, warum Pirinçci tut, was er tut, wie er dazu kommt, zu denken wie er denkt. Ihn jetzt zu zerreißen ist unrecht, da hat er in dem verlinkten Blogbeitrag recht (auch wenn er sich dort einigermaßen lächerlich macht mit der kindisch wirkenden Drohgebärde und dem Angriff auf ein ihm angeblich vorgeworfendes böses Wort).

    Die Katzenkrimis haben mit der jetzigen Affäre und Pirinçcis politischer Meinung nichts zu tun (jedenfalls sind sie meines Wissens bisher nicht als politische Hetze kritisiert worden), sie deshalb jetzt aus dem Sortiment zu nehmen ist meiner Meinung nach unrecht und kontraproduktiv – das macht ihn nur unnötig zum Märtyrer. Seine politischen Bücher nicht mehr zu vertreiben ist dagegen angemessen, soweit die ungefähr das widerspiegeln (oder auf das hinleiten), was er bei Pegida so ins Mikro geblasen hat. Scharfe Kritik ist sicher angemessen, eine Hexenjagd aber nicht.

    Überhaupt sind Ad-hominem-Attacken meiner Meinung nach kaum zu rechtfertigen. Und solange es ausreichend Ansatzpunkte für inhaltliche Kritik gibt, sehe ich auch gar keinen Grund für sowas. Mit seinem Beitrag zur „Asyldebatte“ macht Pirinçci sich nämlich öffentlich als Krawallbruder unmöglich und disqualifiziert sich als Diskussionspartner sehr elegant selbst.

    Wenn er glaubt, im Recht zu sein, wird man ihn per Hexenjagd nicht eines besseren belehren. Wenn er zynischer Hetzer ist, der genau weiß was er tut, bringt es auch nichts. Die verbale Abrissbirne, fürchte ich, schlägt entweder ins Leere oder macht den kleinen Akif kaputt, der hinter dem pöbelnden Pirinçci steckt. Und das darf nicht sein. Analysiert und zerlegt seine Aussagen, seinen Stil, seine Strategie, aber bleibt dabei zivilisiert.

    • Ich find’s nach wie vor Klasse!
      Die vorstehende Diskussion der überaus geschätzten Lalaburg und gnaddrich ist schön, gut und wichtig; jedoch auch ein wenig aus dem Elfenbeintürmchen.
      Der Versuch des aargks auf die Metaebene von Pirinçci einzugehen, ist zum einen wie geschildert ein Selbstversuch, der offensichtlich geeignete Erkenntnis gezeigt hat; zum anderen aber ist es die einzige Möglichkeit Pirinçci selbst zu begegnen, der diese Metaebene ausweislich des Interviews bewußt gewählt hat. Seine ‚Anhänger‘ oder die, die er gehofft hat zu gewinnen erreicht Ihr sowieso nicht.
      Sachliche Diskussion derr Rede Pirinçcis ergibt auch keinen Sinn, denn er hat bewusst (er ist Schriftsteller!) gerade diese Form gewählt, um über die Sachebene hinaus (die ist denkbar dürftig) eine emotionale Radikalisierung einer Horde ‚halfwits‘ zu erreichen. Insofern trifft es das oben angesprochene ’seine eigene Medizin kosten lassen‘ schon ganz gut.
      Ich hätte gehofft, dass dies das aargks ein wenig befreit hätte (so wie man jemandem auch als Akademiker zuweilen ‚Arschloch‘ hinterherruft, aber es hat ihn im Gegenteil gequält; das ist schade, aber es ehrt ihn.

      • Elfenbeinturm? Finde ich nicht. Auch solche Bratzen sind verwundbar, und so sehr ich den Reflex verstehen kann, ihnen mit gleicher Münze zu antworten, so wenig in Ordnung ist das. Unter der Gürtellinie ist unter der Gürtellinie, auch wenn der Schlag die Reaktion auf eine Attacke unter der Gürtellinie ist.

        Wenn ein direktes Opfer so zurückkeilt, will ich nichts sagen. Aber alle anderen sollten aufpassen, wie sie sich benehmen, sonst tragen sie – die Guten! – nämlich genauso zur Verrohung des Klimas und zur neuen Lynchmobmentalität bei wie die ursprünglichen Hetzer.

        Mit sachlichen Diskussionen mag man solche Jaucheschleudern nicht erreichen (und überzeugen schon gar nicht), aber mit einem Jaucheschleuderecho auch nicht. Ich bleibe bei meiner Meinung: Analysieren, sezieren, bloßstellen (dürfte angesichts des dürftigen Inventars an Argumenten und validen Punkten nicht so schwierig sein). Das Geifern den anderen überlassen.

      • Hätt’st ja Recht, gnaddrich, wenn das aargks das in jedem Falle so machen würde, aber so, als eimaliger ‚Selbstversuch‘ gewissermaßen und mit dokumentierter Brechung ist’s interessant und lehrreich.

      • Das stimmt nun wieder. Dieser einzelne (und kommentierte) Selbstversuch ist noch kein unfairer Gegenshitstorm. Ich war da wohl mehr ins Grundsätzliche abgerutscht.

  4. Na endlich gibt’s Gegenwind.

    Ich habe an diesem kleinen Artikelchen einen Tag lang geschrieben. Ich wollte ganz bewusst versuchen, Pirinccis Vokabular nachzuahmen. Das ist mir unglaublich schwer gefallen, und ich kann sehr gut verstehen, dass @Schnecke und @gnaddrig das Schreibexperiment nicht gut finden. Ich hatte den Artikel sogar ohne blaue Kommentare beabsichtigt, aber nach den ersten Sätzen war mir klar: Das kann ich nicht. Das bin ich nicht.

    Warum habe ich den Beitrag dann doch veröffentlicht? Ich habe mit mir während des Schreibens schon gekämpft (und den Artikel nach Drüberschlafen erst veröffentlicht). Es ist ein Selbstversuch, sich in die Gedankenwelt eines Rassisten einzudenken, das schaffe ich nicht glaubwürdig, aber immerhin der Versuch, dessen widerwärtiges Vokabular zu benutzen.

    Um den Schleier meiner Anonymität ein klitzekleines bisschen zu heben: Ich habe 24/7 mit Sprache zu tun, verdiene mein Geld damit. Ich versuche auch jenseits dieses Blogs, Sprache auszuloten und zu ergründen. Weil Sprache ein so mächtiges Instrument ist, das missbraucht werden kann und leider wird, versuche ich extreme Sprache zu analysieren. Ich habe einen geradezu masochistischen Hang, extreme Sprache verstehen zu wollen, indem ich die Mechanismen dahinter nachzuahmen versuche (bei Pirincci ist es im Übrigen einfach, weil seine Manipulation reinem Adjektivismus folgt, das ist sehr banal).

    Anderes Beispiel: Ich habe nie Gewalt erfahren und nie Gewalt ausgeübt, bedingungsloser Pazifismus ist eine meiner grundsätzlichen Einstellungen. In einem nie veröffentlichten Schreibexperiment habe ich einen Text geschrieben aus Sicht des Vergewaltigers, der eine Frau misshandelt, seine „Lust“ etc. Mir ist es dabei körperlich schlecht geworden, und ich habe den Text gelöscht, so ekelhaft war das.

    Zurück zum Thema: Genau dasselbe habe ich mit diesem Text beabsichtigt, Ekel und Widerspruch auszulösen, vielleicht sogar eine Debatte über die Macht der Sprache loszutreten. „Unterfickte Tunte“ zum Beispiel sind zwei Wörter, an denen ich rund eine Stunde gefeilt habe, weil das derart nicht in meinem Vokabular zur Verfügung steht, dass ich mir erstmal überlegen musste, wie ein homophober Mensch Schwule und Lesben wohl abwertend bezeichnen würde. „Hilfreich“ war hierzu, dass ich Pirinccis Blog komplett gelesen hatte – und schlimmer noch, Hunderte Kommentare zu seinen Artikeln. Eine Erfahrung, auf die ich im Nachhinein verzichten könnte. Ebenso gefeilt habe ich an Begriffen wie „weicher Schwanz“, „Schwuchtel mit Rosettenbrand“ et al. – zutiefst abwertend ekelhafte sexistische Begriffe.

    „Nazi-Möse“ wiederum ging mir leicht über die Tastatur. Nicht, weil ich das Wort „Möse“ auch nur ansatzweise akzeptabel finde und ich es je verwendet hätte, sondern weil in Pirinccis Blog ein Artikel mit dem Titel „Mösentuch“ existiert, und ich bewusst dieses wie anderes sexistisches Vokabular in meinem Artikel verwenden wollte.

    Nun, mir selbst ist es in der Tat gelungen, in die Sprache eines Rassisten einzutauchen und dessen sprachliche Tricks besser zu verstehen. Ja, mein Text ist ähnlich – wenn nicht genauso – eklig wie die Auslassungen Pirinccis.

    Hätte ich den Text nicht veröffentlichen sollen? Ich war mir auch vor den kritischen Kommentaren nicht sicher, bin’s immer noch nicht. Soll ich eine sachliche Textkritik über Pirinccis Blog (nee, die Bücher rezensiere ich nicht, dafür gebe ich kein Geld aus) hinterherschieben? Hm, ich weiß nicht.

    Bin ich übers Ziel hinausgeschossen? Wohl ziemlich, angesichts @Schneckes Kritik und was @gnaddrig auch bemängelt. In diesem Fall tut es mir superleid – und ich hoffe, Ihr bleibt mir trotzdem gewogen. Gegenwind ist gut, denn ich bin mir ja selbst nicht sicher, ob ich den Bogen nicht überspannt habe.

    • Ach aargks, natürlich bleibe ich Dir gewogen. Dass Du nicht plötzlich unter die verbalen Holzhacker gegangen bist, zeigt sich spätestens daran, wie Du auf schneckes und meinen Kommentar eingehst. Die Art Hetzprosa, die Du oben imitiert hast, liegt Dir wirklich nicht, obwohl ich ohne die blauen Einschübe oben schon ziemlich perplex gewesen wäre und mir das noch genauer hätte ansehen müssen. Dass Dir so ein Text selbst Bauchschmerzen macht, finde ich gut, und um das auszuloten ist ein bisschen Gegenwind unter Freunden gar nicht schlecht :)

      Pirinçcis Blog von vorn bis hinten zu lesen ist übrigens eine beachtliche Leistung. Das ist starker Toback, und die Kommentare nochmal extra. Ich habe nach einem ziemlich kurzen Streifzug aufgegeben und habe jetzt schon das Gefühl, ich muss jetzt die Güllevergiftung mit einem dreifachen Schnaps bekämpfen. Erschütternd, was sich da so für die Krone des Abendlandes hält. Dumm? Vielleicht. Vulgär? Aber hallo! Und leider vor allem hasszerfressen. An das Gegeifere kommst Du mit Deinem feinziselierten Text nicht ran…

      Rezensionen über Herr Akif seine Bücher braucht’s, glaube ich, nicht. Die Katzenbücher sind gut eingeführt, die neueren Machwerke hat sicher schon jemand verrissen. Und um ehrlich zu sein, wenn man in das Blog geschaut hat, braucht man die Bücher wahrscheinlich nicht mehr unbedingt zu lesen.

    • Zum einen: Wenn der Beitrag von aargks wirklich als Angriff auf Pirinçci gemeint gewesen wäre, wäre dem entgegenzuhalten: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das gilt auch für diejenigen, die überhaupt kein Problem haben, die Würde anderer Menschen anzutasten.
      Zum anderen: So eine Gegenpolemik hilft nicht. Genau wie die mahnenden Tafeln an der Autobahn an denen, deren Fahrstil kritisiert wird, komplett vorbeigehen.
      Zum dritten: Mach dich nicht gemein mit Leuten wie Pirinçci, indem du ihre Sprache kopierst.

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